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Bundesfilmfestival für Reportage- und Dokumentarfilme 2018

Geschrieben von Fred de Vries am in Allgemein, Blog: Internet, News: Video

Bundesfilmfestival für Reportage- und Dokumentarfilme in Castrop-Rauxel

Präsentation der besten und interessantesten Reportage- und Dokumentarfilme 2018 von nichtkommerziellen Filmemacherinnen und Filmemachern aus ganz Deutschland.

Vom 13. bis 15. April 2018 zeigt der Bundesverband Deutscher Film-Autoren e. V. (BDFA) auf dem Bundesfilmfestival für Reportage- und Dokumentarfilme die besten Kurzfilme aus diesen Genres, die sich in allen Bundesländern für diesen Wettbewerb qualifizieren konnten.

Diesmal findet den Bundesfilmfestival für Reportage- und Dokumentarfilme 2018 erstmalig in Castrop-Rauxel statt. Diesmal im Vienna House Easy. Schirmherr ist der Bürgemeister der Stadt Castrop-Rauxel, Herr Rajko Kravanja.

Ausgerichtet wird das Festival vom Filmklub Dortmund e.V.

Die Themen dieser insgesamt 40 Kurzfilme von nicht-kommerziellen Filmautoren sind vielfältig: Außergewöhnliche Menschen aus Deutschland und aus aller Welt können darin ebenso im Mittelpunkt stehen wie Reportagen über außergewöhnliche Ereignisse aus Stadtteilen “um die Ecke”.

Freuen können Sie sich auch über ein sehr Fachkündige Jury unter der Leitung von Lutz Schulze, wo ich schon gespannt bin auf die jeweiligen Kommentare. 😊

Es freut mich besonders das sehr viele meiner Kunde diesmal dabei sind und ich wünsche alle Teilnehmer eine Erfolgreiche und hochinteressante, sowie Lehrreiche Bundesfilmfestval.

ComWeb “Footage Vol. 1 für EDIUS”

Auch wir sind natürlich am Samstag 14. April anwesend um alle Frage zu beantworten rundum den Videoschnitt! Als Bonbon haben wir unser erstes eigenes Produkt dabei „Footage Vol. 1 für EDIUS“. Eine USB Stick mit 16GB voll mit Schulungen, Projektmaterial zum nachmachen und Footage, welche passend zu unseren Schulungen ausgewählt sind. Dieser Inhalt von 4 DVDs gibt es dann auch zu bestellen für einen Supersonderpreis und ist gedacht für alle die mit Grass Valley EDIUS arbeiten.

Die besten Filme des dreitägigen Programms werden am 15.4. von einer Jury mit Medaillen ausgezeichnet und ggf. zu den deutschen Filmfestspielen 2018 in Rain am Lech weitergemeldet.

Nähere Infos: www.bundesfilmfestival.de




Deutsche Meisterschaft der besten Kurzfilme 2017

Geschrieben von Fred de Vries am in Allgemein, News: Video

Deutsche Meisterschaft der besten Kurzfilme 2017 BDFA

An drei Tagen können sich alle, die mit einer Kamera auf Suche nach guten Bildern und Geschichten sind, auf den Weg machen, beim Dortmunder Filmfestival die deutsche Meisterschaft der besten Kurzfilme 2017 Anregungen zu holen.

ComWeb PC Videoline

Erst recht am Samstag, weil dann ist auch ComWeb wieder in Dortmund Präsent. Wir stehen unsere Kunden gerne mit Rat und Tat zu Verfügung. Samstag lohnt sich deshalb ein Besuch in Dortmund doppelt. Herr de Vries wird persönlich da sein und alle Fragen rund um Videoschnitt und PC VideoLine Rechner gerne beantworten.

An der deutsche Meisterschaft der besten Kurzfilme 2017 kann nur die Teilnehmen wer auf dem Landesfilmfestival der BDFA sich qualifiziert hat. Vergleichen Sie Ihre Meinung über die Filme bei öffentlichen Diskussionsrunden mit den Auffassungen einer Jury aus erfahrenen Filmautoren und Mitgliedern aus dem Medienbereich.

Fünf neue BDFA-Bundesfilmfestivals feiern 2017 ihre Premiere.

Bis ins Jahr 2016 veranstaltete der Bundesverband Deutscher Film-Autoren 10 Bundesfilmfestivals für die unterschiedlichsten Kategorien. Mit einer Wettbewerbsstrukturreform, die mit Beginn der Saison 2016/2017 erstmals umgesetzt wird, können ab 2017 bisherige Kategorien zusammengefasst und an nur noch fünf Standorten in Deutschland der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Neben Dorfen in Oberbayern, Fuldabrück in Hessen, zählt auch Dortmund zu den wichtigen Standorten, an denen die Zusammenfassungen der ehemaligen BDFA-Bundesfilmfestivals für Reisefilm, Reportagefilm, Dokumentarfilm, Folklorefilm, Lokalchronikfilm, Lehr- und Unterrichtsfilm, Sportfilm, Kamerafilm, und Stimmungsfilm unter der gemeinsamen Bezeichnung “Reportage- und Dokumentarfilm” präsentiert werden.

Auf den BDFA-Bundesfilmfestivals „Deutsche Meisterschaft der besten Kurzfilme 2017“ wird der Film von Auswahlgremien direkt zu den 75. Deutschen Filmfestspielen des BDFA (DAFF) vom 25. – 28. Mai 2017 in Radolfzell  weitergemeldet.
Die Jury vergibt BDFA-Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Juryleiter, Volker Krieger, Dortmund wird unterstützt von Naemi Reymann, Düsseldorf, Maksut Kleemann, Dortmund, Dr. Volker Bürkle, Dürnau, Antoni Skorniewski und Martin Gubela aus Bergisch-Gladbach. An drei Tagen können sich alle, die mit einer Kamera auf Suche nach guten Bildern und Geschichten sind, auf den Weg machen, beim Dortmunder Filmfestival Dokumentarfilm Anregungen holen.

Programmablauf:

Freitag, 28. April, um 15.30 Uhr Empfang im Foyer, im großen Werkssaal der DSW21 AG. Eröffnung der Veranstaltung und Beginn der Projektion bis ca. 22:15 Uhr.

Samstag 29. April, um 10:00 Uhr im großen Werkssaal der DSW21 AG, Fortsetzung der Projektion anschließend Jurydiskussion bis 18:00 Uhr.

Ab 19:30 Uhr Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein mit Abendessen.

Sonntag 30. April, um 10:00 Uhr im großen Werkssaal der DSW21 AG, Fortsetzung der Projektion, Jurydiskussion, Abstimmung, feierliche Preisverleihung bis 16:30 Uhr.

Erleben sie in 3 Tagen Heiteres, Spannendes und Faszinierendes in Dokumentationen.

Weitere aktuelle Information: www.bundesfilmfestival-do.jimdo.com

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT DER BESTEN KURZFILME 2017 BDFA
28. – 30. April in Dortmund

WERKSSAAL DER DSW21 Von-den-Berken-Straße 10

Videoausrüstung jetzt auf 4K?

Geschrieben von Fred de Vries am in Allgemein, Blog: Video Hardware, News: Video


Kann ich meine Videoausrüstung jetzt auf 4K
 umstellen oder soll ich lieber noch warten?

Fragen und Antworten für computermäßig einfach gestrickte Leute wie mich!

Manfred Riep fragt Frederik de Vries:

Lieber Frederik,

wir im Filmklub (BDFA), aus Sicht der Industrie Consumer genannt, sind verwirrt von

der Werbung und den großen Elektronikmärkten, die uns schon heute Kameras und Fernseher vorführen, die uns die neue Schärfenwelt von 4K als „ausgereift“ vorstellen. Wie siehst du als selbständiger, unabhängiger Computerbauer und Berater diese Situation? Konkrete Frage: Wenn ich, sagen wir mal 4000 € auf den Tisch lege, kann ich dann in 4K arbeiten also mit 4K Camcorder, 4K Flachbildschirm und 4K Schnittprogramm im PC?

Frederik de Vries:

Es gibt diese technischen Möglichkeiten heute schon, aber da kommst du mit 4000 € nicht aus. Das, was die heutigen Camcorder liefern können, ist nicht das 4K, das in den Normen beschrieben wird. Die Firma IBM hat 2004 erstmals festgelegt was 4K ist: Mindestens 8 Millionen Pixel pro Bild. sowohl UHD als auch “echte” 4K dürfen danach 4K genannt werden.

Es ist aber nicht die reine Pixelmenge, die 4K heute ausmacht. Wichtiger ist die Farbintensität, die Helligkeit und der Kontrast. In diesen Daten liegt ein so gewaltiger Unterschied zum bisherigen 2K, also AVCHD und HDV, dass die Pixelmenge allein nicht den Unterschied ausmacht. Die heutigen Consumer 4K Camcorder sind Geräte mit der bisherigen 2K Aufnahmetechnik, nur eben vier Mal so viele Pixel. Die wirklich echten 4K Recorder gibt es erst ab 6000€ aufwärts. Das ist aber nicht mehr unser Consumerbereich! Es gibt aber schon Camcorder mit dem Aufdruck 4K unter 1000€. 

Camcorder & 4K Fernseher

M.R.

Welche Vorteile hätte es denn, wenn ich mir jetzt so einen günstigen 4K Camcorder kaufen würde?

F.d.Vries :

Ich habe mir diesen Camcorder mit Aufdruck 4K für unter 1000€ gekauft, weil er auch nicht teurer war als ein gutes 2K Gerät. Da ich vier Mal so viele Pixel für die Aufname habe, kann ich das für meine 2K Filme nutzen indem ich 4K auf 2K herunter rechne. Ich kann dann z.B. mit meinem Schnittprogramm in ein Bild (Szene) hineinzoomen und somit die Möglichkeit einer nachträglichen Bildausschnittverbesserung nutzen. Außerdem habe ich, zusammen mit einer Camcorder-internen Bildstabilisierung, eine geradezu unglaubliche Bild ruhe ohne Stativ. Außerdem wirkt ein von 4K auf 2K heruntergerechnetes Bild auf dem Fernseher schärfer als ein Original aufgenommenes 2K Bild. Ein  Beispiel: Ich nehme ein helles Grau mit dem  4K und dann mit dem 2K Camcorder auf. Auf dem 2K Bild entsteht ein Pixel mit einem schwachen Weiß. Das nennt sich grau. Auf dem 4K Recorder nehme ich aber ein schwarzes Pixel und drei weiße Pixel auf. Wenn ich das runterrechne auf 2K wird es ein strahlenderes Grau sein als das direkt aufgenommene. Dieser Unterschied ist im Vergleich zweier Fernseher nebeneinander sichtbar. Mein 4K Recorder macht mir also schon heute schärfere und bessere Bilder für 2K.

Das wirkt bei Farbe umso deutlicher. Natürlich kann ich mit dem Camcorder auch 4K aufnehmen aber, es ist lange nicht das 4K welches uns in zwei Jahren im Consumerbereich möglich sein wird. Die Farbtiefe und Farbvielfalt, die Helligkeit und der Kontrast werden enorm zunehmen. Die heutigen Kosten für diese Qualität liegen ausserhalb des Amateurbereichs. Das alles muss die Industrie erst mal herunterrechnen auf den Consumerbereich. Im Profibereich läuft das heute schon problemlos.

Codecs

Die Grundlagen und Codecs für diese neuen Standards müssen erst mal auf die neue Technik normiert werden. Wenn man mal die Helligkeit der Sonne nimmt, dann nennt uns die bisher angewandte Norm eine Helligkeit von 30.000 Nitz. Das ist ein Meßwert.

Ein bisheriger Röhrenfernseher hatte im hellsten Weiß einen Wert von 100 Nitz. Ein moderner Flachfernseher aber könnte bis 2500 Nitz hell sein, ist er aber nicht, weil er heruntergeregelt wird, aber er könnte diese Leistung bringen. Ein 4K Fernseher von übermorgen oder die heutigen ab 6000 € bringen aber diese Leistung. Allein da sieht man schon den Unterschied zu 2K. Genau so unglaublich gesteigert ist die Farbtiefe und der Schwarzwert. Noch nicht im Consumerbereich- aber schon bei den Profis.

Wann diese Qualität aber im normalen Fernseher zu sehen oder über Satellit gesendet werden wird steht in den Sternen, es werden noch Jahre vergehen. Den Qualitätsenthusiasten zum Trost: Im Heimkinobereich können wir bald UHD Bluray sehen. Hollywoodfilme werden schon mit dem neuen 4K Standard gedreht und ab Anfang des nächsten Jahres werden wir so etwas sehen und dann verstehen, dass 4K eben viel mehr ist als nur mehr Pixel! Aber: Unser Fernseher zuhause muß Full UHD Bluray tauglich sein!

Und natürlich brauchen wir einen neuen Abspieler

4K Fernseher

M.R.

Wie ist es jetzt mit meinem Fernseher. Ich habe seit vier Jahren einen großen Flachbildschirm. Ich sehe aber heute schon 4K Fernseher für unter 600 € im Megashop. Wäre das nicht etwas für mich? Scheint doch billig, mein Normaler hat vor vier Jahren das Doppelte gekostet.

F.d.Vries :

Behalten Sie ihren Fernseher noch mindestens 1- 1 ½ Jahre. Die heute lieferbaren Consumer 4K Fernseher entsprechen noch nicht der Norm, die übrigens erst jetzt im August 2015 festgeschrieben wurde. Ein nach bisheriger Norm gebauter TV Schirm kann die von jetzt an geltenden Standards nicht erreichen. Ein „Geräte nebeneinander“ Vergleich würde den Unterschied klar zeigen. Weil sich aber die Hersteller nicht in allen Codecs einigen konnten, kocht wieder jeder große Hersteller sein eigenes Süppchen. Wenn Sie einen Fachverkäufer im Großmarkt fragen: „Ist dieser UHD 4K Fernseher, den sie hier anbieten, Ultra HD Bluray kompatibel“, kann es vorkommen, dass der nicht mal weiss was das ist.

Also, warten Sie noch ein Jahr dann gibt es UHD 4K liefernde Fernseher vielleicht unter 1000 €.

Videoschnitt

M.R.

Wie ist es mit den Schnittprogrammen für 4K? Gibt es sie schon oder wie lange dauert es, bis wir damit effektiv arbeiten können? Mit effektiv meine ich in Echtzeit wie heute bei HD.

F.d.Vries:

Ich nenne da eine Technologie die von Intel entwickelt wurde. Es handelt sich um „Skylake“ genannte Rechner. Um sich das vorzustellen: Seit 15 Jahren arbeiten wir mit Datenautobahnen mit 15 Spuren. Darüber läuft alles, Festplatten, Audio, Video, Grafikkarten u.s.w. Im Laufe der Jahre ist diese Autobahn immer wieder erweitert worden um Einfahrten und Ausfahrten und ähnlich kleine Schritte. Trotzdem fuhren wir bisher immer noch auf 15 Spuren. Da nützte auch kein Porsche mehr, um schneller vorwärts zu kommen. Mit Skylake hat man das jetzt geändert, man hat einen Weg gefunden,, 20 Spuren mehr unterzubringen. Kommen wir zu den Festplatten. In den heutigen PCs laufen die mechanisch drehenden 3 ½ Zoll Festplatten. In den seit zwei, drei Jahren lieferbaren, viel kleineren SSD Festplatten, bewegt sich schon nichts mehr. Das alles ist aber noch zu langsam und hat zu wenig Kapazität für 4K mit allen Möglichkeiten. Da brauchen die Voll- Profi- Camcorder schnelleres mit mehr Kapazität: Hier im Bild sehen sie eine solche flache, kleine Festplatte ohne mechanische Teile. Die können demnächst wesentlich mehr Terabyte speichern und Datenmengen verarbeiten. Profirechner wie unsere „PC VideoLine“ arbeiten schon heute damit. Für die Consumer dauert es noch! Wie lange, kann man nicht sagen. Ein Jahr oder mehr? Wichtig für uns ist es, dass man eine solche Festplatte in das Motherboard unserer Computer einstecken kann. In die aktuellen Rechner geht das noch nicht, aber in die neuen Skylake Rechner wird es gehen. Da stehen dann mehr Autobahnen zur Verfügung, um die Daten zu verarbeiten. Ich baue schon solche PCs für meine Kunden.
Meine Sorgen auf dem Weg zum Consumer 4K sind nicht die Rechner sondern die Camcorder. Es wird noch dauern bis sie die geforderten Datenmengen aufnehmen und rechnen können. Beim Schneiden von 4 K gibt es in unserem Consumerbereich aber noch andere Schritte. Einer ist der, den gesamten Schnittprozess mit heruntergerechnetem Material zu bearbeiten, Proxymodus nennen wir das. Wenn der Schnittprozess dann fertig ist, wird das Endergebnis wieder auf 4K hochgerechnet. Mit einem sehr langsamen Rechner kann das  bis zu einer Woche Renderzeit bedeuten, mit einem schnellen zwei Stunden, vorausgesetzt der Rechner ist stabil.

4K Export und Speicher

M.R.

Wie sieht es mit den Speichermedien aus? Worauf gebe ich meinen 4K Film zum nächsten Wettbewerb im BDFA aus?

F.v.Vries:

Zunächst einmal gibt es noch keinen Wettbewerbsausrichter, der 4K vorführen kann.

Weil keiner einen 4K Beamer hat, das wird noch dauern, denn der kostet noch richtiges Geld. Wenn wir über 4K reden: Es gibt noch keine Standards, es gibt zwar UHD Bluray, aber die werden wir Amateure nicht selbst brennen können weil zu teuer. Auch ein Stick ist nicht leistungsfähig genug, die Datenmenge aufzunehmen. Es empfielt sich eine externe Festplatte die der Veranstalter mit einem Abspielgerät vorführt. Ich selbst biete mit meinem „Himedia Q10 Pro Box“ ein solches Multimediagerät an. Das Gerät kann 4K abspielen im Augenblick aber nur mit 25 Bildern, viele Fragen jetzt natürlich schon nach 50 Bildern / Sek. Natürlich kann man mit diesem Gerät auch

alle anderen Quellen abspielen. (ANMERKUNG: Gibt es jetzt schon!)

Also, entweder das Signal für den Fernseher oder Beamer kommt aus solch einem Gerät, das es natürlich auch von anderen Herstellern gibt. Die Geräte der anderen  Anbieter Kosten etwas weniger als mein Gerät, werden aber meistens nur mit einer Kurzanleitung in englisch geliefert. Zu meinem Gerät (210.–€) liefere ich ein ausführliches Handbuch in Deutsch. Natürlich kann man einen 4K Film auch direkt vom Computer an TV Schirm oder Beamer übertragen. Das Thema 4K Beamer ist natürlich ein separates Problem, da es zurzeit noch keine bezahlbaren echten 4K Beamer gibt.

Zukunft?

M.R.

Was gibt es in einem Jahr? Kann ich meinen 4K Film dann auf einem Medium speichern das in einen Briefumschlag passt?

F.de Vries:

Es werden ununterbrochen neue Codecs erfunden. Ein leichtes, einfach zu transportierendes Medium, das 4K in seiner ganze Qualität aufnehmen und abspielen kann, wird es in naher Zukunft nicht geben, außer mit der teuren SDXC Karte. Die Entwicklung läuft rasend schnell und keiner kann prophezeien: Morgen wird es einen kleinen Wunderkristall geben auf dem man alles speichern kann. Wahrscheinlich nicht mal in den nächsten fünf Jahren. Weil wir wirklich erst am Anfang stehen, was diese Codecs angeht. Sie allein auf Consumerbedarf runterrechnen nutzt nichts, man muss auch die Geschwindigkeit übertragen können.

M.R.

Was ist heute auf unseren Fernsehern zu sehen? Und wie kommt dieser ungeheure Detailreichtum der Bilder in unsere Augen? Kommt er überhaupt voll an?

F.d.Vries:

Produziert wird zwar in 1920 mal 1080. Gesendet wird aber in 1280 mal 720. Vielleicht wird es in zwei Jahren Privatsender geben, die mit einer Zusatzkarte 4K anbieten. Das aber ist Zukunftsmusik.

Zum Gesamteindruck der Schärfe und des Bildeindrucks eines Fernsehbildes gibt es aber noch eine ganz andere Überlegung:  Kommt das menschliche Auge da überhaupt mit? Stellen Sie sich vor einen 50 Zoll Monitor, das wäre ein Diagonaldurchmesser von 1.25 Metern. Was glauben Sie, bis zu welchem Abstand vor dem Fernseher Sie die volle Auflösung von 4K erkennen und damit genießen können?

Sie werden es nicht glauben: Nur bis zu einem Abstand von etwas weniger als einem Meter!

Betrachten Sie das Fernsehbild in einem größeren Abstand ist die Auflösung ihrer Augen nicht mehr in der Lage, das Bild in seiner vollen Schärfe zu erkennen. Vor einem so großen Fernseher sitzt man aber normalerweise im Abstand von 3 bis 4 Metern. Somit kommt eine aberwitzige Überlegung ins Gespräch: Aus dem Abstand von 3 Metern könnten wir den Unterschied zwischen 2K also 1920 mal 1080 und 4 K also 3840 mal 2160 gar nicht erkennen! Das Schaffen unsere Augen nicht! 

Damit man die Wahnsinnsschärfe von 4 K werbewirksam erkennen kann, darf man im Kaufhaus auch so nahe an die Fernseher bis man sich die Nase platt drückt. Da lernt man staunen, denn man kann beim Foul im Bundesliagaspiel jedes unfair zutretende Stürmerbein  sehen und die rote Karte in des Schiedsrichters Hand lesen! Aus Wohnzimmer – üblichem Sehabstand aber nicht mehr. Nur etwas besser als bei Full HD,

was wir aber zur Zeit leider auch noch nicht haben!

Natürlich freue auch ich mich, wenn mein Fernseher einst 4K in voller Qualität zeigen wird, etwas was nur mit ein UHD-Blueray möglich ist.

Und natürlich wird es heller und kontrastreicher und strahlender sein als 2 K Full HD heute. Aber selbst beim Endspiel der Fußballweltmeisterschaft wird es allen beim Anpfiff völlig Wurscht sein. Die Tore zählen, auch auf dem alten Röhrenfernseher mit 56 cm Diagonaldurchmesser. Drei zu eins für Deutschland zählt mehr als acht Millionen Pixel.

Lieber Frederik de Vries ich danke Dir für dieses Gespräch   

Manfred Riep

Videoausrüstung jetzt auf 4K

Ich Erinnere Ihnen hier nochmals, Videoausrüstung jetzt auf 4K, ist ein Interview gewesen, welche schon Ende 2015 stattgefunden hat. Trotzdem in unsere Auge immer noch Top Aktuell. Herr Riep war hierbei bei einer unsere Seminare anwesend und hat nach sein eigene Aussage eine Menge gelernt. Deshalb hat Herr Riep (selbst einer der angesehene Filmer in der BDFA Reihe) mich gebeten dieses Interview abzuhalten. Unsere Newsletter Kunden haben schon letzte Jahr diese wichtigen Informationen zu Lesen bekommen. Wenn auch Sie diese und andere Interessante Informationen schneller haben möchten gibt es nur eines zu tun. Melden Sie sich bei unserem Newsletter an! Rechts hier neben unsere Artikel Videoausrüstung jetzt auf 4K? finden Sie dazu die Möglichkeit.

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